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Korian for Future: Energie-Check in den Einrichtungen

26. Mai 2021

Korian for Future: Energie-Check in den Einrichtungen

70% der Energie in den Einrichtungen verbrauchen Heizanlage, Großküche und Beleuchtung. Das ist eine ganze Menge. Wir bei Korian sind mit unseren Einrichtungen Großverbraucher und jede noch so kleine Reduktion ist wertvoll für den Umwelt- und Klimaschutz.

Wie und wo können wir sinnvoll Energie sparen?

Das erfahren derzeit die Energie- und Wasserbotschafter, die künftig die Kolleg:innen in den Einrichtungen beim Energiesparen unterstützen sollen. Dafür werden sie in mehreren Webinaren geschult.

„Man muss das den Leuten nahe bringen, damit sie es verstehen und umsetzen, ohne dass sie ständig daran erinnert werden, das ist der Schlüssel.“

Sebastian Sek, Haustechniker der Seniorenresidenz Herne.

„Es wird auch höchste Zeit, dass das Thema in allen Einrichtungen wird“, meint auch Chefkoch Raphael Untersinger vom Zentrum für Betreuung und Pflege Hirschhalde, Bad Dürrheim. „Uns freut es, weil wir das eh schon lange machen.“

Großküchen haben einen hohen Energiebedarf. Gemeinsam mit dem Chefkoch Roman Killer hat Haustechniker Sebastian Sek deshalb überlegt, wie sich der Umgang mit Energie in der Seniorenresidenz Curanum Herne optimieren lässt. „Wir schalten viele Geräte jetzt deutlich später ein. Geräte, die nicht benötigt werden, werden ausgeschaltet“, erklärt Chefkoch Roman Killer. „Oft sind es ganz einfache und leicht umsetzbare Lösungen, man muss eben nur dafür sensibilisiert sein und den Energieverbrauch immer im Blick haben.“

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Torsten Thiem, Koch (li) & Roman Killer, Chefkoch (re), Seniorenresidenz Curanum Herne, an der Kipp-Brat-Pfanne. Eines der Geräte in der Großküche mit hohem Energieverbrauch.

„Ich finde, das Unternehmen ist auf dem richtigen Weg“, sagt Chefkoch Raphael Untersinger. „Bei älteren Geräten sind die technischen Möglichkeiten zwar begrenzt, bei Neuanschaffungen spielt der Verbrauch aber eine umso größere Rolle“, ergänzt er.

Und wie geht es mit den Heizanlagen weiter?

„Wir haben unsere Daten an BFE (unabhängiges Beratungsunternehmen für Energieeffizienz, Mühlhausen) übermittelt, jetzt warten wir noch auf die Auswertung und sehen dann, ob und was wir tun müssen“, sagt Marco Cardillo, Haustechniker Haus Scheffelhof, Bad Dürrheim.

Ein leuchtendes Beispiel fürs Energiesparen

Die Beleuchtung ist einer der großen Stromfresser in unseren Wohneinrichtungen. Licht aus ist natürlich im Pflegealltag und für viele unserer Bewohner:innen keine Alternative. Deshalb sind uns energiesparende Leuchtmittel mit LED-Technik so wichtig. Bei gleicher Lichtleistung verbrauchen moderne LED-Lampen gut 65% weniger Strom als Rasterleuchten, auch die Lebensdauer von LEDs sind höher.  

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Haustechniker Sebastian Sek im Eingangsbereich der Seniorenresidenz Curanum Herne, hat vor vielen Jahren schon umgestellt: „Gleich als die LEDs rausgekommen sind. Gerade im Eingangsbereich, da brennen die Lichter schon so 16 Stunden am Tag.“

Alle sind sich einig: Bereits mit wenigen Verhaltensänderungen schonen wir Ressourcen und reduzieren unseren CO­2-Fußabdruck. „Wenn alle Einrichtungen mitmachen, sind wir einen großen Schritt weiter im Klimaschutz“, betont Katja Klavora, zuständig für das Energiemanagement bei Korian.

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