Wer von einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa betroffen ist, braucht besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung. Wir erklären Ihnen, worauf es bei der Pflege von CED ankommt.
Was ist Morbus Crohn und Colitis ulcerosa?
Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind die häufigsten Formen von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Beide gehen mit ähnlichen Symptomen einher, wie Durchfall und Krämpfen.
Beide Erkrankungen laufen in Schüben ab. Dabei kann der Darm stark entzündet sein. Ein Schub kann wenige Tage oder mehrere Wochen dauern. In dieser Zeit sind Durchfälle und Krämpfe oft sehr stark. Ist ein Schub überstanden, folgt meist eine beschwerdefreie Phase, die als Remission bezeichnet wird.
Auch wenn die Mehrzahl der Krankheitsfälle jüngere Menschen betrifft, erhält fast jede zehnte betroffene Person (9%) die Diagnose im Alter über 60[1].
Chronisch entzündliche Darmerkrankung: Morbus Crohn
Morbus Crohn kann jeden Abschnitt des kompletten Verdauungstrakts betreffen – vom Mund bis zum After. Die Krankheit kann in jedem Alter auftreten, die meisten erkranken zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr. Insgesamt etwa 300.000 Menschen leiden in Deutschland unter der Krankheit[2], die übrigens nach dem US-amerikanischen Gastroenterologen Burrill Bernhard Crohn (1884–1983) benannt wurde.
Die Prävalenz, also die Häufigkeit in der Bevölkerung, liegt bei etwa 250 bis 300 Fällen auf 100.000 Einwohner[3].
Morbus Crohn ist eine chronische entzündliche Darmerkrankung, die den gesamten Verdauungstrakt betreffen kann und schubartig mit Durchfällen und Krämpfen kommt. Am häufigsten ist das terminale Ileum (Teil des Dünndarms) betroffen, am zweithäufigsten das Rektum (Mastdarm).
Chronisch entzündliche Darmerkrankung: Colitis ulcerosa
Colitis ulcerosa betrifft nur den Dick- und Enddarm; bei massiver Entzündung manchmal auch das terminale Ileum (backflash Ileitis). Typisch für die Colitis Ulcerosa ist, dass sie am Rektum beginnt und sich kontinuierlich nach oralwärts – also Richtung Mund – ausbreitet. Die Entzündung betrifft ausschließlich die Schleimhaut. Häufig finden sich Blutbeimengungen im Stuhl. Ist nur der Enddarm betroffen, spricht man von der sogenannten Proktitis. Bei zusätzlichem Befall der linken Seite des Dickdarms wird es „Linksseitencolitis“ genannt und bei weiterer Ausdehnung innerhalb des Dickdarms „ausgedehnte Colitis“.
Colitis ulcerosa tritt meist zwischen dem 20. und dem 40. Lebensjahr zum ersten Mal auf. In Deutschland leben schätzungsweise 400.000 Menschen mit dieser Erkrankung[4]. Die Prävalenz liegt bei 415 bis 427 pro 100.000 Einwohner[5].
Colitis ulcerosa ist eine chronische entzündliche Darmerkrankung, die nur den Dick- und Enddarm betrifft. Symptome sind Durchfälle und Krämpfe, dazu kommen oft Blutbeimengungen im Stuhl.
Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind beides chronische Darmerkrankungen, unterscheiden sich aber in Ort der Entzündung, Tiefe der Wandschädigung und Ausbreitung im Darm.
Welche Symptome sind typisch?
Typische Symptome bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind:
- Darmkrämpfe
- Durchfälle und Gewichtsverlust
- Krampfartige Bauchschmerzen
- Fieber
- Eine mögliche Folge davon kann Stuhlinkontinenz sein.
Darüber hinaus können weitere Symptome in anderen Bereichen hinzukommen:
- Übelkeit und Erbrechen
- Rötungen, Schmerzen und Entzündungen der Augen
- Ausschlag, Geschwüre, Rötungen und Entzündungen der Haut
- Knochenschwund und Abnahme der Knochendichte
- Entzündungen der Gelenke wie Arthritis
- Entzündungen der Leber und Gallenwege
Da die Symptome den Alltag und das Sozialleben stark beeinträchtigen können, leiden die Betroffenen häufig sehr unter ihrer Erkrankung.
Welche Ursachen haben chronisch entzündliche Darmerkrankungen?
Oft wird behauptet, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa seien Folgen einer psychischen Störung. Doch das ist falsch und setzt Betroffene weiter unter Druck.
Richtig ist: Mehrere Faktoren können Auslöser sein. Die genaue Ursache der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ist bis heute nicht ganz geklärt.
Wahrscheinlich spielen das Immunsystem der Betroffenen und eine genetische Veranlagung eine Rolle. Auch eine gestörte Darmflora und Umweltfaktoren können die Entstehung der Krankheit begünstigen.
Wie werden chronisch entzündliche Darmerkrankungen behandelt?
Morbus Crohn ist nicht heilbar. Eine Colitis Ulcerosa kann durch eine vollständige operative Entfernung des Dickdarms und des Mastdarms (Proktokolektoomie) geheilt werden. Ärztinnen und Ärzte können bei beiden Darmerkrankungen jedoch die Beschwerden lindern, etwa mit entzündungshemmenden Medikamenten wie Kortisonpräparaten oder weiteren Medikamenten (z. B. Azathioprin (bei Morbus Crohn) und Mesalazin (bei Colitis Ulcerosa) sowie etwa TNF-alpha Inhibitoren). Der Einsatz der Arzneimittel richtet sich nach dem aktuellen Schub.
In schweren Fällen verabreichen sie Medikamente, die das Immunsystem gezielt unterdrücken. Neuere Studien geben Hinweise darauf, dass eine biomarkerbasierte Therapie die Remissionsrate steigern kann.[6] Fokus bei beiden CED ist die Behandlung mit Medikamenten. Selten kann bei Colitis Ulcerosa ein operativer Eingriff nötig sein. Auch bei Morbus Crohn werden nur bei Komplikationen der Darmerkrankungen (z. B. Fistelbildungen) sparsame Resektionen durchgeführt (also Teile des Darms entfernt). Auch ein künstlicher Darmausgang kann dann unter Umständen nötig sein.
Die gute Nachricht ist: Die Lebenserwartung von Patientinnen und Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ist bei entsprechender Behandlung in den letzten dreißig Jahren deutlich gestiegen. Sie nähert sich der von gesunden Menschen an, erreicht sie aber noch nicht. Umso wichtiger ist, dass die Betroffenen medizinisch und pflegerisch gut begleitet werden – bis ins hohe Alter. Dabei ist es empfohlen, dass jede Person mit einer CED an ein entsprechendes Zentrum angebunden ist (z. B. in MVZ oder an Kliniken angeschlossen), um eine fachgerechte Betreuung zu erhalten.
Was tun beim akuten Schub? Hinweise für Angehörige
Ein akuter Schub kann sich schnell und heftig entwickeln. Die folgenden Hinweise basieren auf anerkannten Pflegestandards und geben eine erste Orientierung für Angehörige. Sie ersetzen keine individuelle ärztliche oder pflegerische Beratung.
Beim akuten Schub:
- Für ausreichend Flüssigkeitszufuhr sorgen
- Leichte, schonende Kost anbieten – schwere, fettige oder blähende Speisen meiden
- Inkontinenzmaterial bereitstellen und den Analbereich sorgfältig pflegen (schonende Reinigung, schützende Creme)
- Toilette gut erreichbar halten; Notfall-Set für unterwegs vorbereiten
- Verlauf beobachten und dokumentieren (Häufigkeit der Beschwerden, Allgemeinzustand)
Ärztliche Rücksprache, wenn:
- Blut im Stuhl auftritt oder zunimmt
- Fieber hinzukommt
- starke Bauchkrämpfe anhalten
- die betroffene Person kaum noch essen oder trinken kann
Pflege und Pflegeplanung bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Die Erkrankung ist für Betroffene häufig sehr belastend. Deshalb sollten die Pflegenden ihnen mit besonderer Feinfühligkeit zur Seite stehen. Ziel ist es, das soziale Leben betroffener Personen auch innerhalb von Pflegeeinrichtungen möglichst wenig zu beeinträchtigen und ihr Selbstwertgefühl und ihren Lebenswillen zu stärken.
Sollten die Beschwerden bei Betroffenen zu Inkontinenz führen, ist eine besonders sensible Pflege notwendig. Mehr zur Pflege bei Inkontinenz.
Auch die Pflegeplanung bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ist anspruchsvoll. Der Pflegebedarf lässt sich schwer planen, da die Krankheiten in Schüben von unterschiedlicher Stärke verlaufen.
In akuten Phasen kann die Versorgung betroffener Personen auch für die Pflegenden sehr belastend sein. Doch es gibt Maßnahmen, die helfen können.
Beispiel-Pflegeplanung bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Die folgende Übersicht zeigt, welche Maßnahmen in verschiedenen Situationen helfen können. Sie ersetzt keine individuelle Pflegeberatung, gibt aber einen ersten Orientierungsrahmen.
| Situation | Mögliche Maßnahmen |
| Akuter Schub mit Durchfall | Ausreichend Flüssigkeit zuführen (um Verluste auszugleichen, z. B. Wasser, ggf. Schorle, ungesüßter Tee, spezielle Trinklösungen, Elektrolyt- und Trinklösungen (ORS) etc.); ballaststoffarme Kost, gesteigerter Energie- und Eiweißbedarf; Hautschutz im Analbereich (z. B. Fettsalbe – Vorsicht, kein Wollfett!, erhöht die Gefahr von Ekzemen); geeignetes Inkontinenzmaterial bereitstellen |
| Körperpflege im Schub | Analbereich nach jedem Stuhlgang schonend mit lauwarmem Wasser reinigen; pH-neutrale Feuchttücher verwenden; Notfall-Set (Wechselwäsche, Einlagen) für unterwegs vorbereiten |
| Ernährung in der Remission | Ernährung vorsichtig wieder aufbauen, zu Anfang Elementardiät („Astronautenkost“), später leichte Vollkost ohne Zucker; individuelle Unverträglichkeiten beachten; professionelle Ernährungsberatung empfohlen; Anbindung an CED-Zentrum |
| Psychische Belastung | Offene Gespräche anbieten; Stressmanagement und Entspannungstechniken (z. B. Yoga, progressive Muskelentspannung) unterstützen; bei anhaltenden Ängsten oder depressiven Verstimmungen psychotherapeutische Begleitung empfehlen |
| Planung des Alltags | Toilettensituation im Voraus klären (z. B. App „Flush“ oder „Toiletten Scout Pro“); Aktivitäten in beschwerdefreien Phasen planen; Pflegetagebuch führen, um Schübe und Auslöser zu dokumentieren |
Welche Maßnahmen unterstützen die Pflege bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa?
Folgende Maßnahmen können die Pflege bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa unterstützen und den Betroffenen Erleichterung verschaffen.
Allgemeine Hilfsmaßnahmen
Wenn Sie selbst an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung leiden oder jemanden pflegen, der betroffen ist, können Ihnen folgende Tipps den Alltag erleichtern:
- Ein pflegegerechter Badumbau kann alle Beteiligen bei der Körperpflege entlasten und außerdem helfen, Stürzen vorzubeugen.
- Es gibt eine große Auswahl an Inkontinenzmaterial, das Betroffenen den Alltag erleichtert. Wenn Sie ein ärztliches Rezept haben, erhalten Sie sogar eine Erstattung von der Krankenkasse.
- Bei der Körperpflege gilt besondere Vorsicht. Gerade während akuter Schübe können spezielle Cremes den Analbereich Betroffener schützen.
- Ein Notfall-Set mit Intimpflege-Artikeln, Vorlagen und Hautpflegeprodukten können Sie unterwegs mitführen.
- Öffentliche Toiletten für den Notfall finden Sie über Apps wie „Flush“, „Toilet Finder“ oder „Toiletten Scout Pro“.
Ernährungsberatung
Natürlich ist die Ernährung ein wichtiger Faktor bei diesen Darmkrankheiten. Für beschwerdefreie Phasen wird eine leichte Vollkost empfohlen.
Am besten kann Ihnen eine professionelle Fachkraft bei einer individuellen Ernährungsberatung helfen. Diese erstellt mit Ihnen einen Ernährungsplan, der zu Ihnen passt und nicht in eine Mangelernährung führt. Besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, ob eine Ernährungsberatung für Sie empfehlenswert ist.
Gut zu wissen: In akuten, schweren Krankheitsphasen kann manchmal eine sogenannte parenterale Ernährung notwendig sein, also eine Flüssignahrung mittels Infusionstherapie. In engem Austausch mit Ärzt:innen und Ernährungsberater:innen wird anschließend die Ernährung vorsichtig wieder aufgebaut.
Stressmanagement und Psychotherapie
Der belastende und häufig auch ermüdende Alltag vieler Betroffener, besonders in akuten Krankheitsschüben, kann zu Ängsten oder depressiven Verstimmungen führen.
Ein professionell angeleitetes Stressmanagement und Entspannungstechniken können Menschen mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa helfen, mit ihren Stressquellen umzugehen. Auch ein psychotherapeutisches Angebot kann zur Unterstützung in Frage kommen.
Sport und Bewegung
Bewegung verbessert nicht nur die Stimmung und hilft beim Stressabbau – sie kann bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen auch helfen, Folgeerkrankungen wie Osteoporose vorzubeugen. Wichtig dabei: Übertreiben Sie nicht!
Empfohlen werden gemäßigte Sportarten wie:
- Radfahren
- Schwimmen
- achtsame Bewegungsübungen wie Yoga und Qi Gong
Unterstützungsleistungen für Betroffene
Wenn Sie an einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung leiden, haben Sie unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf verschiedene Pflegeleistungen.
Pflegegrad bei entzündlichen Darmerkrankungen
Wichtige Voraussetzungen für viele Unterstützungsleistungen ist das Vorliegen eines Pflegegrades. Betroffene können die Feststellung eines Pflegegrades beziehungsweise die Höherstufung eines bereits festgestellten Pflegegrads beantragen. Für den Antrag sind diese vier Schritte zu durchlaufen:
- Pflegekasse beziehungsweise Krankenkasse telefonisch oder schriftlich (formlos) informieren
- Das Antragsformular der Pflegekasse ausfüllen
- Begutachtung durch Mitarbeitende des Medizinischen Dienstes oder durch Medicproof (bei Privatversicherung)
- Bescheid der Pflegekasse über den Pflegegrad
Tipp: Für den Antrag auf einen Pflegegrad beziehungsweise dessen Erhöhung kann es sinnvoll sein, ein Pflegetagebuch zu führen, um die Einschränkungen im Alltag zu dokumentieren. Dafür kann man zum Beispiel eine Vorlage verwenden, wie sie etwa der Sozialverband Deutschland bereitstellt.
So funktioniert die Einstufung in Pflegegrade
Pflegegeld bei entzündlichen Darmerkrankungen
Eine Leistung, auf die ab Pflegegrad 2 Anspruch besteht, ist zum Beispiel das Pflegegeld. Dieses wird bei der Pflegekasse beantragt und kann von den Betroffenen ohne Nachweise für jeden gewünschten Zweck verwendet werden.
Zum Stand Juli 2026 beläuft sich das laut Bundesgesundheitsministerium monatlich auf[7]:
| Pflegegrad | Pflegegeld |
| Pflegegrad 2 | 347 Euro |
| Pflegegrad 3 | 599 Euro |
| Pflegegrad 4 | 800 Euro |
| Pflegegrad 5 | 990 Euro |
Sollte bei Betroffenen zum Beispiel ein pflegegerechter Umbau des Badezimmers notwendig sein, kann man für diese sogenannte wohnumfeldverbessernden Maßnahmen einen Zuschuss von der Pflegekasse erhalten. Diesen gibt es als eine Einmalzahlung bereits ab Pflegegrad 1.
Wohnumfeldverbesserung: Zuschuss der Pflegekasse
Fazit – Pflege bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Die Pflege von Menschen mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa erfordert besondere Aufmerksamkeit und individuelle Maßnahmen. Durch gezielte Pflegeplanung, angepasste Ernährung, Stressmanagement und geeignete sportliche Aktivitäten kann die Lebensqualität betroffener Personen deutlich verbessert werden.
Häufige Fragen zu Morbus Crohn und Colitis ulcerosa | FAQ
Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gehören zu den häufigsten chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Erkrankte sind schubweise von schweren Durchfällen und Bauchkrämpfen betroffen. Die Symptome sind für die Betroffenen häufig sehr belastend.
Morbus Crohn ist nicht heilbar. Eine Colitis Ulcerosa kann durch eine vollständige operative Entfernung des Dickdarms und des Mastdarms (Proktokolektoomie) geheilt werden. Je nach Schweregrad werden die Symptome auf unterschiedliche Weise gelindert. Wichtig ist eine gute und einfühlsame Begleitung durch Ärzt:innen, Ernährungsberater:innen und Pflegende, zum Beispiel angeschlossen an ein Zentrum für chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED-Zentrum).
Pflegende sollten sich Fachwissen über die Erkrankung aneignen und Betroffene sehr feinfühlig begleiten. Denn die schwere Erkrankung mit ihrem schubweisen Auftreten belastet die Betroffenen sowohl körperlich als auch psychisch häufig sehr stark.
Neben praktischen Alltagstipps im täglichen Umgang mit der Erkrankung werden gemäßigter Sport, eventuell eine Ernährungsberatung und psychotherapeutische Unterstützung als unterstützende Maßnahmen empfohlen. Auch allgemeine Maßnahmen wie zum Beispiel ein pflegegerechter Badezimmerumbau können die Situation insgesamt entspannen.
Durch eine Erkrankung wie Morbus Crohn können pflegerische Aufgaben anfallen, die entweder die Beantragung eines Pflegegrads oder dessen Höherstufung möglich und sinnvoll machen. Der Antrag ist formlos an die Pflegekasse zu stellen. Für die Entscheidung wird eine Begutachtung der Betroffenen durchgeführt.
Quellenverzeichnis
[1] MMW – Fortschritte der Medizin (16.01.2026): CED im Alter – was ist zu beachten? Online verfügbar unter: https://doi.org/10.1007/s15006-026-5608-5
[2] Apotheken Umschau (13.06.2025): Morbus Crohn: Symptome, Ursachen, Therapie. Online verfügbar unter: https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/magen-und-darmerkrankungen/morbus-crohn-symptome-ursachen-therapie-740043.html
[3] DocCheck Flexikon (o.D.): Morbus Crohn. Online verfügbar unter: https://flexikon.doccheck.com/de/Morbus_Crohn
[4] Apotheken Umschau (28.11.2024): Colitis ulcerosa – So lassen sich die Entzündungen im Dickdarm beherrschen. Online verfügbar unter: https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/magen-und-darmerkrankungen/colitis-ulcerosa-740031.html
[5] Zeitschrift für Rheumatologie (09.12.2023): Epidemiologische Daten und medizinische Versorgungssituation von Patienten mit chronischen Entzündungserkrankungen in Deutschland. Online verfügbar unter: https://link.springer.com/article/10.1007/s00393-023-01459-7#Sec8
[6]Deutsches Ärzteblatt (25.02.2026): Biomarkerbasierte Therapie steigert Remissionsrate bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Online verfügbar unter: https://www.aerzteblatt.de/news/biomarkerbasierte-therapie-steigert-remissionsrate-bei-chronisch-entzundlichen-darmerkrankungen-644f75e8-ee50-4afd-8105-f648cd5365da
[7] Bundesministerium für Gesundheit (03.01.2025): Pflegegeld. Online verfügbar unter: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/pflegegeld
Weitere Quellen:
Springer Pflege (04.04.2018); Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Online verfügbar unter: https://www.springerpflege.de/darmerkrankungen/morbus-crohn/morbus-crohn-colitis-ulcerosa/15577710 [abgerufen am 24.07.2026]
Deutsches Ärzteblatt (20.11.2020); Morbus Crohn und Colitis ulcerosa verkürzen das Leben noch immer um Jahre. Online verfügbar unter: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/118201/Morbus-Crohn-und-Colitis-ulcerosa-verkuerzen-das-Leben-noch-immer-um-Jahre [abgerufen am 24.07.2026]
pqsg, das Altenpflegemagazin im Internet (o.D.); Standard Pflege von Senioren mit Morbus Crohn. Online verfügbar unter: https://www.pqsg.de/seiten/openpqsg/hintergrund-standard-morbus-crohn.htm [abgerufen am 24.07.2026]
MSD Manual – Ausgabe für Patienten (November 2023): Morbus Crohn. Online verfügbar unter: https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/verdauungsst%C3%B6rungen/chronisch-entz%C3%BCndliche-darmerkrankungen-ced/morbus-crohn [abgerufen am 24.07.2026]
Springer Medizin (2020): 31. CED im höheren Lebensalter. Online verfügbar unter: https://www.springermedizin.de/de/ced-im-hoeheren-lebensalter/23419958 [abgerufen am 24.07.2026]
Bundesministerium für Gesundheit (03.01.2025): Pflegegeld. Online verfügbar unter: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/pflegegeld [abgerufen am 24.07.2026]
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DocCheck Flexikon (o.D.): Morbus Crohn. Online verfügbar unter: https://flexikon.doccheck.com/de/Morbus_Crohn [abgerufen am 24.07.2026]
DocCheck Flexikon (o.D.): Colitis ulcerosa. Online verfügbar unter: https://flexikon.doccheck.com/de/Colitis_ulcerosa [abgerufen am 24.07.2026]
Medical Tribune (23.01.2023): Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen: Vorgehen bei Senioren. Online verfügbar unter: https://medical-tribune.ch/news/medizin/10135808/chronisch-entzuendliche-darmerkrankungen-vorgehen-bei-senioren/ [abgerufen am 24.07.2026]
Sozialverband Deutschland SoVD (2026): Das neue Pflegetagebuch. Online verfügbar unter: https://www.sovd.de/fileadmin/bundesverband/pdf/broschueren/pflege/SoVD-Pflegetagebuch-barrierefrei.pdf [abgerufen am 24.07.2026]
Schweizerische Gesellschaft für Gastroenterologie / pqsg, das Altenpflegemagazin im Internet (o. D.): Standard Pflege von Senioren mit Morbus Crohn. Online verfügbar unter: https://www.pqsg.de/seiten/openpqsg/hintergrund-standard-morbus-crohn.htm [abgerufen am 29.07.2026]
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