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CEO Sophie Boissard im Interview: Ein starkes KORIAN in Europa – ein starkes KORIAN in Deutschland


In der aktuellen Ausgabe des Pflege-Magazins CARE Invest nimmt KORIAN CEO Sophie Boissard Stellung zur Internationalisierungsstrategie des Unternehmens – und beschreibt, wie auch der deutsche Markt von der europäischen Stärke profitiert.

Anlass für das Interview war KORIANs jüngste Akquisition der Seniors-Gruppe und somit der Eintritt in den spanischen Markt. Zusammen stehen KORIANs fünf Heimatländer nun für mehr als die Hälfte der EU-Bevölkerung und machen KORIAN zum „größten und einzigen echt europäischen Pflegeunternehmen“, so Sophie Boissard.

Die Größe des Unternehmens kommt auch den lokalen Märkten zu Gute. „Denn als Marktführer haben wir immer auch den Anspruch, Innovations- und Qualitätsführer zu sein“. Dies gilt unter anderem für die Rekrutierung und Weiterbildung der Mitarbeiter. So profitiert KORIAN auch in Deutschland von dem breiten Erfahrungsschatz und dem internationalen Netzwerk des Unternehmens – zum Beispiel im Kampf gegen den Fachkräftemangel.

Besonderes Augenmerk legt Sophie Boissard auf eine lokale Anpassung der jeweiligen Immobilienkonzepte. KORIANs Vielfalt sei der „größte Trumpf“ des Unternehmens, Diversifizierung „der Schlüssel zum Erfolg“. Dabei könnten die Länderplattformen viel voneinander lernen. Ein Beispiel sei „Ages & Vie“ in Frankreich. Das junge Unternehmen betreibt Pflege-WGs – das heißt Wohnungen, in denen Bewohner betreut und gleichzeitig selbstbestimmt zusammenleben. Das Konzept verbindet Autonomie mit professioneller Pflege und Sicherheit – und trifft so den „Nerv der Zeit“. Basierend auf den positiven Erfahrungen in Frankreich will Boissard das Konzept unter anderem auch nach Deutschland bringen.

Eine zentrale Herausforderung sei es, die strategischen Chancen, wie Digitalisierung, innovative Pflegekonzepte und neue therapeutische Erkenntnisse zu nutzen, um vor Ort „die Arbeit unserer Mitarbeiter und das Leben unserer Bewohner ganz konkret zu verbessern“. Die Pflege-Branche könne „einen gesellschaftlichen Beitrag wie nur wenige sonst“ leisten. Boissard hat das Ziel, zu zeigen, „dass gerade private Anbieter ihrer sozialen Verantwortung nachkommen und viel in die dringend nötige Weiterentwicklung der Pflege investieren“.

Das gesamte Interview lesen Sie in der aktuellen CARE Invest (Ausgabe 5).