Begeisterung für den Pflegeberuf nach außen tragen – Deutscher Pflegetag: Eva Lettenmeier gemeinsam auf dem Podium mit dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung

München, 15. Oktober 2021

Auf dem diesjährigen Deutschen Pflegetag in Berlin diskutierte Eva Lettenmeier, Personalvorständin von Korian Deutschland, gemeinsam mit dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, das Thema „Pflege neu gestalten: Alte Denkmuster durchbrechen und Herausforderungen meistern“.

Aktuelle Ergebnisse der Pflegemarktforschung zeigen, dass sich die Erwartungen der Senior:innen an die Pflege ändern. Stephanie Hollaus vom Meinungsforschungsinstitut IPSOS rief zu einem radikalen Umdenken in der Pflege auf – weg von klassischen Altenheimen, hin zu mehr Services in den Einrichtungen und zu Hause sowie eine größere Vielfalt bei den Wohnangeboten. Darüber hinaus brauche es ein neues Verständnis von Pflege und mehr Kooperationen mit anderen Berufsgruppen. Die weitere Digitailiserung wird dabei helfen, neue Pflege- und Serviceangebote zu schaffen. WLAN in Pflegeeinrichtungen sei unabdingbare Grundvoraussetzung für die weitere Entwicklung.

„Pflege ist eine Kunst. Darum können Pflegekräfte stolz auf ihre Arbeit sein undselbstbestimmt auftreten“, unterstrich Eva Lettenmeier. Zudem sei der Pflegeberuf ein begeisterungsfähiger Beruf. „Diese Begeisterung müssen wir noch mehr nach außen tragen“, forderte die Personalvorständin. Derzeit sei die Pflege jedoch noch immer selbst Patient, die Symptome würden durch die Politik mit immer schneller aufeinander folgenden „Reformen“ behandelt. „Inzwischen gibt’s zwischen den Sektoren durchaus auch Unverträglichkeiten, wie das so ist, wenn man unterschiedliche Symptome mit immer mehr Medikamenten gleichzeitig kurieren wolle. Wir müssen aber gemeinsam systemisch ansetzen und alle Bereiche der Pflege miteinbeziehen.“ Es ist die Verantwortung von uns Arbeitgebern, auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen und Senior:innen einzugehen. Die Politik kann diesen Weg nur unterstützen“, so Lettenmeier.

Eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung der Pflege spielen Auszubildende. „Es ist uns ein großes Anliegen, sie für die Langzeitpflege zu begeistern“, so die Personalvorständin. „Welchen Weg wir bei der Veränderung der Pflege einschlagen, liegt auch bei den Pflegekräften von morgen. Denn sie entscheiden, wie sie arbeiten wollen.“ Mit mehr als 1.800 Auszubildenden ist Korian derzeit der größte private Ausbilder in der Pflege in Deutschland.

Auch der Pflegebeauftragte Westerfellhaus, betonte die Attraktivität des Berufsbildes. Kein Beruf biete so viele Perspektiven. Er forderte eine sektorenübergreifende Verzahnung von Tätigkeiten und Konzepten. So würden keine Ressourcen verschwendet, sondern die Fähigkeiten der verschiedenen Berufsfelder optimal genutzt. Denn alle Gesundheitsberufe zeichneten sich durch eine hohe Kompetenz aus.

Pressekontakt

Tanja Kurz

Presse – Public Affairs

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Bereichsleitung - Marketing und Kommunikation

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