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Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche eröffnet Seniorenzentrum in Jena-Lobeda


Durchlässigkeit und Angebotsvielfalt für die verschiedenen Phasen des Alters an einem Standort vereint – dieses Profil zeichnet das neu erbaute „Zentrum für Betreuung und Pflege Jena-Lobeda“ aus. Das Haus wurde am heutigen Freitagnachmittag offiziell in Anwesenheit des Oberbürgermeisters der Stadt Jena, Dr. Thomas Nitzsche, sowie der regionalen Geschäftsführung von Korian Deutschland, Sabine Schröder eröffnet.

Der gesamte Heimbetrieb sowie die Bewohner des Hauses am Lerchenfeld sind Ende des letzten Jahres in den Neubau in direkter Nähe des Universitätsklinikums gezogen.

Die moderne, achtstöckige Einrichtung wurde mit 166 Einzelzimmern in der stationären Pflege ausgestattet. Ein getrennter Bereich in den oberen drei Etagen bietet Platz für 67 Ein- bis Zwei-Zimmer-Appartements im betreuten Wohnen. Die 35 bis 75 Quadratmeter großen Appartements sind barrierefrei, zum Teil mit größerem Bewegungsradius für Rollstuhlfahrer ausgestattet und bieten neben einer Teeküche auch Balkon, Terrasse oder Wintergarten. Im Erdgeschoss ist eine beschützende Wohngruppe mit achtzehn Plätzen für dementiell erkrankte Bewohner eingerichtet. Der großzügige Restaurant- und Caféteria-Bereich ist für Bewohner, Besucher und Nachbarn ein Ort der Begegnung und des Austausches.

Seit Anfang des Jahres versorgt der eigene ambulante Dienst die Mieter des betreuten Wohnens, sowie die Bewohner Jenas und Umgebung.

„Der Umzug eines Menschen in eine Senioreneinrichtung bedeutet für viele einen schweren Schritt. Daher ist es umso wichtiger, dass sie hier eine Heimat finden. Gestaltung, Komfort und Architektur erleichtern das Wohlfühlen, aber letztlich liegt es dann doch in den Händen der Mitarbeiter, aus einem Haus ein Zuhause zu machen“, so Schröder.

Der Umzug in die Karl-Marx-Alle war notwendig geworden, da der bisherige Standort den heutigen Anforderungen nicht mehr entsprochen hatte. Einrichtungsleiterin Sylvia Büchner bewältigte mit ihrem Team den Umzug von Bewohnern und Heimverwaltung, Lager und Mitarbeiterbereich innerhalb weniger Wochen. „Der Umzug eines ganzen Pflegeheims ist eine große Herausforderung und bedarf wochenlanger Organisation. Es musste an so vieles gedacht werden. Das fing bei der Zimmeraufteilung an und endete mit der Begleitung der Krankentransporte“, so Büchner.

Der Stress, den die Organisation des Umzuges verursachte, sei jedoch positiver Stress gewesen, da sich alle auf die modernen neuen Räumlichkeiten gefreut hätten.