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70-jähriger radelt 1000 km für den guten Zweck

13. August 2019

70-jähriger radelt 1000 km für den guten Zweck

Willi Cihak will es nochmal wissen: Um Spenden für das „Friedensdorf international“ in Oberhausen zu sammeln, ist der 70-jährige bereits seit vergangener Woche auf seinem Rad unterwegs.

Am Montag den 5. August startete Cihak seine Tour im zur KORIAN-Gruppe gehörenden Haus Marthahof in Dinslaken. Zu der Einrichtung hat er ein enges Verhältnis seitdem sein Vater 2017 eingezogen ist. Auch nach dem Tod seines Vaters ist er dem Seniorenheim treu geblieben und dort weiterhin ehrenamtlich als Heimbeirat tätig.

Auf einer Streckevon 1000 km wird Willi über Oldenburg und Bremerhaven nach Bad Segeberg und über Osnabrück und Münster wieder zum Marthahof in Dinslaken zurückfahren. Auf der langen Fahrradstrecke liegen ebenfalls die zur Korian-Gruppe gehörenden Häuser Seniorenresidenz Curanum Lingen, Haus am Steertpogg in Norderstedt und die Seniorenresidenz Geertz in Bad Schwartau.

Willi hat schon mehr als die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht und radelte zuletzt an der Seniorenresidenz Geertz in Bad Schwartau vorbei.
Mittlerweile hat Willi schon mehr als die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht und wurde zuletzt in der Seniorenresidenz Geertz in Bad Schwartau von Einrichtungsleiterin Claudia Wulf freudig in Empfang genommen.

Als Carola Seeberger, regionale Geschäftsführerin bei KORIAN von dem Vorhaben erfuhr, sagte sie sofort einer Spende zu – einen Euro für jeden geplanten Kilometer. „Dieses ehrenamtliche Engagement finde ich bewundernswert. Ich drücke Herrn Cihak die Daumen für sein Vorhaben und wünsche ihm gutes Wetter und immer ausreichend Rückenwind.“

Mit 15 Jahren ist Willi Cihak diese Strecke schon einmal gefahren, damals war es für ihn körperlich natürlich noch wesentlich leichter. Vor gut einem Jahr überkam ihn dann nochmal die Lust, die Tour ein weiteres Mal mit dem Fahrrad zu bestreiten. Dabei wollte er die Fahrt mit einem guten Zweck verbinden und hatte sofort das Friedensdorf im Kopf.

Seit seinem Renteneintritt vor sieben Jahren setzt sich der passionierte Radfahrer ehrenamtlich für kranke und verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten ein. Das Friedensdorf holt die Kinder zur medizinischen Versorgung nach Deutschland. Nach Abschluss der Behandlung können sie dann wieder zu ihren Familien zurückkehren.

Willi Cihak bei seinem letzten Besuch im Friedensdorf.
Willi Cihak bei seinem letzten Besuch im Friedensdorf.

„Für mich ist es immer wunderbar zu erleben wie Kinder verschiedener Nationalitäten miteinander spielen und sich mit Händen und Füßen verständigen und trotzdem lachen und Spaß miteinander haben“, sagt Cihak.

Wir sind schon gespannt auf Willis weitere Fahrt und wünschen ihm für die verbliebenen Kilometer noch viel Erfolg.

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