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Die Corona-Pandemie hat alte Gewissheiten zerstört und sorgt für viel Verunsicherung. Wir möchten dieser Situation verlässliche Informationen entgegensetzen. Sie finden daher hier die wichtigsten Fragen und Antworten darüber, wie Korian der Pandemie begegnet.

Wie schützt Korian seine Bewohner:innen vor dem Corona-Virus?

Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 unternehmen wir alles, um unsere Bewohner:innen und Mitarbeiter:innen vor einer Ansteckung durch das Virus zu schützen. Wir beobachten die aktuelle Infektionslage in Deutschland und in den einzelnen Kreisen sehr sorgfältig. Wir haben ein Besuchs- und Hygienekonzept erarbeitet, das stets an die aktuelle Infektionslage angepasst und mit den Behörden abgestimmt wird.

Unsere Maßnahmen sind von der pandemischen Lage, den Empfehlungen des RKI und den Verordnungen der jeweiligen Landesregierung abhängig. Aufgrund der gestiegenen Infektionszahlen haben wir die in unseren Einrichtungen geltenden Schutz- und Hygieneregelungen intensiviert, die wir in den folgenden Fragen näher erläutern.

Da wir unsere Einrichtungen nicht gänzlich isolieren wollen, können wir eine Einschleppung des Virus nicht zu hundert Prozent vermeiden. Wir unternehmen jedoch alles, um eine Ausbreitung zu verhindern, Symptome frühestmöglich zu erkennen und alle notwendigen Schutzmaßnahmen einzuhalten.

Wer wird in den Korian-Einrichtungen wie oft getestet?

Mitarbeiter:innen: täglich vor Schichtbeginn – unabhängig vom Impfstatus.

Besucher:innen: bei jedem Besuch – unabhängig vom Impfstatus (sofern kein Testergebnis vorliegt, das nicht älter als 24 Stunden ist)

Geimpfte Bewohner:innen: dreimal wöchentliches Testangebot

Ungeimpfte Bewohner:innen: täglich

Sobald ein Schnelltest ein positives Ergebnis anzeigt, begibt sich die oder der Betroffene gemäß den behördlichen Anordnungen in Quarantäne. Bestätigt sich der positive Befund, tritt unser erhöhtes Hygienekonzept in Kraft. Gemeinsam mit den Behörden stimmen wir alle weiteren Maßnahmen ab.

Welche Regeln gelten für Besuche in den Pflegeeinrichtungen?

Uns ist es wichtig, dass unsere Bewohner:innen ihre Angehörigen weiterhin möglichst unbefangen sehen können, denn soziale Isolation stellt eine erhebliche Belastung dar, der wir unsere Bewohner:innen nicht aussetzen möchten. Wir haben daher ein Besuchskonzept erstellt, das wir analog zur pandemischen Entwicklung aktualisieren und mit den Behörden abstimmen. Das jeweils geltende Konzept können Sie in Ihrer Einrichtung erfragen.

Den positiven Auswirkungen auf die seelische und körperliche Gesundheit steht jedoch ein erhöhtes Infektionsrisiko für Bewohner:innen und Mitarbeiter:innen bei Vor-Ort-Kontakten entgegen. Deshalb ist es für die Sicherheit unserer Bewohner:innen und Mitarbeiter:innen existenziell wichtig, dass alle Besucher:innen sämtliche Hygiene- und Schutzvorschriften strengstens einhalten. In unseren Einrichtungen gilt FFP-2­-Masken Pflicht.

Sollte eine Covid-19-Infektion in einer unserer Einrichtungen auftreten, wird der Wohnbereich oder das Haus durch das Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt und für Besucher:innen geschlossen, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die jeweiligen Maßnahmen werden stets mit den Behörden abgestimmt.

Müssen sich Besucher:innen in Korian-Einrichtungen anmelden?

Ein Besuch ohne vorherige Anmeldung ist in Korian-Einrichtungen derzeit nicht beziehungsweise nur eingeschränkt möglich, dafür bitten wir um Verständnis. Als Teil des Corona-Konzeptes haben wir eine App entwickeln lassen, mit der Angehörige ihre Besuchstermine buchen können. Die App übernimmt automatisch die Dokumentation, wer wann und wie lange in einer Einrichtung gewesen ist, und kann dabei helfen, mögliche Infektionsketten zu identifizieren. Die Besuche können unter www.korian-besuch.de gebucht werden.

Ist die Pflege zu jeder Zeit gewährleistet, auch wenn Pflegekräfte erkranken oder in Quarantäne müssen?

Die pflegerische Versorgung unserer Senior:innen ist jederzeit gesichert. Unsere Mitarbeiter:innen sind sehr engagiert und stellen das auch in der Pandemie unter Beweis. Bei Bedarf helfen Pflegepersonen aus anderen Häusern unseres Korian-Netzwerks aus, zu dem rund 250 Einrichtungen gehören. In Einzelfällen setzen wir Leasingkräfte in unseren Einrichtungen ein.

Welchen Weg beschreitet Korian beim Impfen?

Wir haben uns seit Beginn der Pandemie intensiv für eine Steigerung der Impfquoten eingesetzt und in unseren Häusern auf Freiwilligkeit beim Impfen gesetzt, flankiert von umfangreicher Aufklärung und Kommunikation. Leider zeigt sich heute ein neues, besorgniserregendes Bild: Die Impfzahlen in der Bevölkerung und unter den Beschäftigten, die vulnerable Menschen betreuen, sind nicht hoch genug, um diese Menschen ausreichend zu schützen.

Wir wollen unbedingt eine Situation mit teils massiven Kontakteinschränkungen, wie wir sie im Jahr 2020 hatten, vermeiden und unterstützen eine schnelle und verbindliche Klärung durch den Gesetzgeber und Maßnahmen, die wirksam und verhältnismäßig sind.

Was unternimmt Korian, um die Impfbereitschaft zu fördern?

„Aufklärungsarbeit“ ist für uns das wichtigste Stichwort. Zur Erhöhung der Impfbereitschaft bieten wir Online-Seminare mit unseren Betriebsärzt:innen an, beantworten Fragen, ermöglichen Einzelgespräche, stellen Infomaterial bereit, verschicken Informationsschreiben und vieles mehr. Zahlreiche unserer Mitarbeiter:innen haben sich darüber hinaus bereit erklärt, über ihre Erfahrungen mit der Schutzimpfung transparent und namentlich auf unseren Social-Media-Kanälen sowie in unseren internen Newslettern zu berichten. Diese Vorbildfunktion hat die Impfbereitschaft bei Mitarbeiter:innen und Bewohner:innen spürbar erhöht.

In unseren Einrichtungen werden Impftermine für Erst-, Zweit- und Drittimpfungen organisiert. Wir arbeiten eng mit Haus- und Impfärzten zusammen.