Gewalt in der Pflege

Kurzbeschreibung

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Auseinandersetzung mit den Bedingungen, Auslösern und Ursachen von Gewalt. Frustrationen - z.B. im Umgang mit dementiell erkrankten Patienten - und Ängste, die durch eine unprofessionelle Haltung gegenüber den zu Betreuenden entstehen können, bergen ein nicht unerhebliches Risiko von Gewaltpotential.

Des Weiteren erfolgt eine Differenzierung zwischen „aktiven“ und „passiven“ Gewaltübergriffen. In diesem Seminar werden Risikofaktoren bezüglich der „Opfer“, der „Täter“ und des sozialen - sowie des gesellschaftlichen Bereichs vermittelt. Die Teilnehmer erlernen die Bedingungen, aus denen eigenes Gewaltpotenzial entstehen kann, einzuschätzen und individuell zu  steuern.

Ziele

  • Erwerb von möglichen Handlungsstrategien und Maßnahmen, um Aggressions- bzw. Gewaltpotenzialen entgegenzuwirken
  • Erarbeitung individueller Strategien im Umgang mit den eigenen Gewaltpotentialen und dem der Bewohner/Patienten

Inhalte

  • Formen von Gewalt
  • Motive für Gewalt
  • Fallbeispiel zu Gewalt in der Pflege
  • Gewalt und Gegenmaßnahmen im Überblick
  • Risikofaktoren für Gewalt gegen ältere Menschen

Seminardaten

GEK-Gewalt 1: 10.03.2016  Bielefeld

GEK-Gewalt 2: 16.06.2016  Köln

GEK-Gewalt 3: 08.09.2016  Aschaffenburg

Zielgruppe: Alle Mitarbeiter der Pflege

Seminarzeiten: 09.30 - 16.30 Uhr

Teilnehmerzahl: Max. 15 Personen

Seminargebühr: 80,- € inkl. Teilnehmerunterlagen, Schreibmaterial, Teilnah mezertifikat, zzgl. 15,- € für Pausenverpflegung, Mittagessen, Getränke

Referentin_ Gabriela Koslowski - Psychologische Beraterin, Systemischer Coach, Lehrerin für Pflegeberufe