Menschen mit Demenz am Lebensende begleiten

Kurzbeschreibung

In Krankenhäusern, Einrichtungen der Altenhilfe und in der ambulanten häuslichen Versorgung begegnen Pflegende und Betreuende zunehmend Menschen am Lebensende, die an einer fortgeschrittenen Demenz erkrankt sind. Diese Menschen sind multimorbid, leiden an einer Vielzahl körperlicher Gebrechen und sind deshalb neben Schmerzen noch von verschiedenen belastenden Symptomen geplagt.

Woher weiß ich, ob sie Schmerzen haben? Wie kann ich Einfluss nehmen?

Wie kann ich mit belastenden Situationen wie Atemnot oder Erbrechen umgehen? Außerdem ist die Ernährungssituation besonders schwierig. Dürfen wir Menschen verhungern und verdursten lassen? Wie können diese Menschen begleitet werden?

Ziele

  • Situation von Menschen mit einer weit fortgeschrittenen Demenz analysieren
  • Möglichkeiten der Schmerzerfassung und Schmerzbehandlung bei kommunikationseingeschränkten Menschen
  • Sicherheit im Umgang mit belastenden Symptomen wie Atemnot, Erbrechen und Nahrungsverweigerung bezogen auf das Krankheitsbild Demenz

Inhalte

  • Demenz - eine palliative Erkrankung
  • Schmerz, Schmerzerfassung und -behandlung bei Menschen mit Demenz
  • Übelkeit/Erbrechen/Obstipation
  • Atemnot
  • Flüssigkeit und Ernährung am Lebensende

 

Seminardaten

FW-Demenz End 1: 310.5. – 01.06.2016  Köln

FW-Demenz End 2: 08.11. – 09.11.2016  Mainaschaff

Zielgruppe: Pflege- und Betreuungskräfte

Seminarzeiten:

1.Tag 10.00 - 17.00Uhr

2.Tag 09.00 - 16.00 Uhr

Teilnehmerzahl: Max. 15 Personen

Seminargebühr: 160,- € inkl. Teilnehmerunterlagen, Schreibmaterial, Teilnahmezertifikat, zzgl. 30,- € für Pausenverpflegung, Mittagessen, Getränke

Referentin: Marlies Schwarz-Heller - Krankenschwester mit langjähriger interdisziplinärer Intensiverfahrung, Praxisbegleiterin und Dozentin für Basale Stimulation in der Pflege